Daniel von Rüdiger

Reportage, 2014

Au

Bossom, vom Jerakei Dorf nahe des Sepik in Papua Neu Guinea sucht nahe seines Lagers nach einem neuen Platz um sein Glück mit dem graben zu Versuchen.
Bossom hat sich bis zum Kopf in das Gestein gegraben um an die Kiesschicht zu kommen die er nach Gold wäscht.
Bossom hat keine Schuhe aber vom ständigen Barfuss arbeiten schützende Hornhaut.
Nach der schweren Arbeit wechselt er direkt zur filigranen Geduldarbeit des Goldwaschens. Insekten sind ständige Begleiter im Jungel.
Mit seinen grobschlichten Händen und geschulten Augen versteht es Bossom die winzigen Goldkörner vom übrigen Gestein frei zu waschen.
Am Abend besteigt Bossom einen bei seinem Goldsuchlager liegenden Hügel und gibt per Rauchzeichen einen Gruss an seine Frau Delmar. Sie wohnt unten am Sepik Fluss im Dorf Malu.
Wie jeden Abend wird das Grundnahrungsmittel von Papua New Guinea über dem Feuer zubereitet: Sago. Neben diesem gebratenen Stärkemittel gibt es von Zeit zu Zeit noch Fisch und Blätter einer Buschpflanze.
Die Ausbeute nach drei harten Arbeitstagen. Es waren keine Glückstage aber besser als nichts. Die etwa 1,2 g Gold werden über dem Feuer getrocknet und von letztem Sand getrennt.

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Au